Noch zwei Wochen, dann heißt es: Widerstand Zwecklos!?

Große Sause am 9. September zum Start in die Saison 2016.2017!

Alle Freund*innen des Schauspielhauses und all jene, die es noch werden wollen, sind herzlich eingeladen, am 9. September mit uns gemeinsam den Start in die Saison 2016.2017 beim Theaterfest „Widerstand zwecklos!?“ zu feiern! Viele kleine Gustostückerl aus dem kommenden Theaterprogramm, jede Menge Spaß für die Kleinen sowie eine Party auf der Bühne als krönender Abschluss erwarten euch ab 16.00 Uhr.

Wenn ihr auf das berühmteste Liebespaar der Weltgeschichte treffen oder auf den historischen Spuren von Danton und Robespierre wandeln möchtet, dann seid ihr bei diesem aufregenden und facettenreichen Fest genau richtig – hinter jeder Ecke wird gespielt, verwandelt, improvisiert und musiziert. Ein buntes Treiben für alle Theater-Liebhaber*innen!

Vorschau auf das Theaterprogramm der Saison 2016.2017 jeweils um 16.00 und 19.00 Uhr auf der Bühne von HAUS EINS!

Schauspielhaus Graz: Kritikerumfrage (Theater heute) und Autorenumfrage (Die deutsche Bühne)

Das Schauspielhaus Graz freut sich über eine Nennung von Regisseur Alexander Eisenach als Nachwuchskünstler für seine Regiearbeit „Frequenzen“ nach dem Roman von Clemens J. Setz bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Theater heute“.
Die Uraufführung von Eisenachs Regiearbeit erfolgte am 12. März 2016.

Weiterhin im Programm des Schauspielhauses (Wiederaufnahme am 24. Oktober in HAUS ZWEI) ist Ferdinand Schmalz‘ dosenfleisch das viermal als „deutschsprachiges Stück des Jahres“ genannt wurde. 

Das „ausländische Stück des Jahres“, Ayad Akthars „Geächtet“ kommt in der Regie von Volker Hesse am 12. Dezember zu Premiere in HAUS EINS.

Ebenso freuen wir uns, dass das Schauspielhaus Graz in der Autorenumfrage von „Die deutsche Bühne“ 2 Nennungen in der Kategorie „Abseits vom Zentrum“ erhalten hat. In der Kategorie „Schauspiel (Regie)“ konnten Regisseur Jan-Christoph Gockel (Regie) und Michael Pietsch (Schauspieler und Puppenbauer) mit der Eröffnungsinszenierung der Intendanz Laufenberg, „Merlin oder Das wüste Land“ (Tankred Dorst, Ursula Ehler), einmal überzeugen.

 

STRUWWELPETER wieder ab 17. September

Sommerzeit ist Lese-Zeit! Finden wir auch. Darum haben wir ein bisschen in unseren alten Kinderbüchern gestöbert und den „Struwwelpeter“ ausgegraben. Ab 17. September wieder bei uns in HAUS EINS, in der Zwischenzeit haben wir hier den Trailer und das Interview mit Regisseur Markus Bothe für euch.

Gibt es den Struwwelpeter bei Dir zu Hause im Regal, haben Deine Kinder das Buch in die Hände bekommen?

Ja, haben sie und sie finden es ganz toll. Ich habe da als Erwachsener Bedenken: Wie gehen die Kinder mit all den dort geschürten Ängsten und Drohszenarien, mit all der Brutalität um? Die meisten Episoden sind politisch wie pädagogisch nach heutigen Maßstäben völlig unmöglich. Aber Kinder denken nicht über politische Korrektheit nach. Natürlich gibt es Leute, die sagen werden: „Das gibt’s doch nicht, Struwwelpeter. Das geht ja gar nicht mehr, das ist doch schwarze Pädagogik.“ Aber so verpasst man natürlich den Punkt, an dem das Stück ansetzt. Das Stück „Shockheaded Peter“ zerlegt mit einem kruden, anarchischen Humor die ohnehin schon bruchstückhafte Vorlage völlig, es entsteht etwas ganz anderes als im Buch, idealerweise eine ziemlich krude Energie, die man als Zuschauer mit nach Hause nimmt. Man kann sich auf diesen Stoff eigentlich nur einlassen oder eben nicht.

Obwohl die Inszenierung die Bilder aus dem Buch ja durchaus in lebendiger Form auf die Bühne bringt …

Nur präsentiert das Buch vor allem ein Erziehungsmodell des 19. Jahrhunderts, das im Stück auf den Kopf gestellt wird. Können wir frei und mit Humor auf dieses überkommene Erziehungsmodell schauen oder nicht? Die Inszenierung konfrontiert sein Publikum nämlich quasi mit der zweiten Ableitung der Erziehungsformeln des „Struwwelpeter“. Was für Katastrophen passieren den Eltern heute? Ganz zu schweigen davon, was das für Katastrophen für die Kinder erzeugt.

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Rampenschau und ein Bad Boy: Die Extras im Herbst

Schon in Herbst-Stimmung? Wir planen schonmal ein paar Zuckerl für euch:

Seid dabei, wenn Karl Markovics und Gottlieb Wallisch ihren Abend „Bad Boy of Music“ zeigen. Sie widmen sich George Antheil, einem Musiker, der in den 20ern für so manchen Skandal gesorgt hat; zu sehen am 16. September.

Am 22. September gibt Maria Bill nochmal ihr im letzten Jahr so erfolgreiches Konzert mit Liedern von Edith Piaf.

Michael Köhlmeier kommt auch in diesem Jahr am Nationalfeiertag ins Schauspielhaus und erzählt diesmal Geschichten von Aeneas, Europas erstem Immigranten.

Und am 4. Oktober erwartet euch die erste Ausgabe der Rampenschau: Ein After Show-Format mit Pascal Goffin und Schauspielern aus den aktuellen Premieren.

Foto © Moritz Schell

JOHNNY BREITWIESER nun auch auf CD

Ein bisschen Verbrecherballaden-Sause für zuhause: Die CD zu Thomas Arzts „Johnny Breitwieser“ könnt ihr euch im Schauspielhaus und im Ticketzentrum um € 3 sichern. Die Musik hat die deutsche Songwriterin Maike Rosa Vogel komponiert und den Liedern über Armut, die Liebe und den Trotz ihre eigene Note verliehen. Auf der CD hört ihr das Ensemble des Stücks in ihren Rollen: Veronika Glatzner, Florian Köhler, Nico Link, Raphael Muff, Julia Richter, Franz Solar sowie Silvana Veit.

Wir stellen vor … Mathias Lodd

Aus Freiburg angereist nach Graz: Wir stellen euch Mathias Lodd vor, neben Vera Bommer eines der beiden neuen Ensemblemitglieder am Schauspielhaus! Erstmals erleben könnt ihr ihn ab 21. Oktober als Präsidenten in „Der Mondmann“ nach dem gleichnamigen Buch von Tomi Ungerer.

9.11.1989
Mauerfall Berlin
22.10.2015
Marty McFly und Dr. Emmet Brown kommen in der Zukunft an
23.4.2023
Die erste offiziell gewählte Päpstin betritt den Petersdom

Mathias Lodd wurde 1978 in Hennigsdorf geboren und absolvierte von 2001 bis 2005 seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, Potsdam Babelsberg. Von 2005 bis 2007 war er Ensemblemitglied im Schauspiel Köln, wo er u. a. mit den Regisseuren Manos Tsangaris, Christoph Frick und Albrecht Hirche arbeitete. Von 2007 bis 2009 war er am Staatstheater Darmstadt engagiert, wo er u. a. in der Titelrolle von „Hamlet“ (Regie: Michael Helle) und als Simon in „Verbrennungen“ (Regie: Hermann Schein) zu sehen war. Von 2009 bis 2015 war er festes Ensemblemitglied am Theater Freiburg, wo er u. a. mit Felicitas Brucker, Annette Pullen, Julia Hölscher, Thomas Krupa, Sylvia Sobottka und Christoph Frick zusammenarbeitete. Daneben war er in diversen Rollen in Film, Fernsehen und Hörspiel zu erleben und in der Spielzeit 2015.2016 als freischaffender Schauspieler tätig. Ab der Spielzeit 16.17 ist Mathias Lodd festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Graz.

Waldheimat mit dem Rosegger-Team

 

Ein bisschen wandern, ein Stückchen Waldheimat, ein wenig raus aus dem Theater: Zur Recherche wurde das Team von „Die Neigung des Peter Rosegger“  von Herrn Obmann des Roseggerbund Waldheimat Krieglach zur Geburtsstätte von Peter Rosegger eingeladen. U. a. mit dabei: Autor Thomas Arzt, Regisseurin Nina Gühlstorff, Bühnen- und Kostümbildnerin Marouscha Levy, Komponist Marcus Weberhofer, das Ensemble Henriette Blumenau, Florian Köhler, Nico Link, Evamaria Salcher,
Susanne Konstanze Weber und Franz Xaver Zach sowie Intendantin Iris Laufenberg. Zu sehen ab 15. September

Ausblick: Das bringt der Herbst

Wir sind gerade mitten in der Sommerpause – doch schon bald gehen die Proben und Vorbereitungen für die kommenden Stücke weiter!
Verpasst etwa nicht das Eröffnungsfest „Widerstand zwecklos?!“ am 9. September, das im ganzen Haus Lust auf die neuen Stücke macht. Richtig los geht es mit der ersten Inszenierung in HAUS EINS: Der junge Autor Thomas Arzt hat „Die Neigung des Peter Rosegger“ für Graz verfasst: Ein kleines, steirisches Dorf gerät über seine kippende Rosegger-Statue in Zwist. Eröffnungspremiere am 15. September. Ab 30. September macht ein vermeintlicher „Revisor“ (Komödie von Nikolaj Gogol) ein russisches Städtchen unsicher. In Kooperation mit dem steirischen herbst entsteht „Empire“ von Milo Rau, Premiere am 14. Oktober. Studierende der KUG wirken in dem musikalischen Familienstück „Der Mondmann“ nach dem Bilderbuch von Tomi Ungerer mit, das Mathias Schönsee wieder mit Musik von Maike Rosa Vogel („Johnny Breitwieser“) inszeniert; zu sehen ab 21. Oktober.
HAUS ZWEI eröffnet am 22. September mit „Yellow Line“ von Juli Zeh und Charlotte Roos, der bösen Komödie über Freiheitsbedürfnisse zwischen Pauschalurlaub, Massenzuwanderung und Massentierhaltung. Das Theater Kaendace zeigt „Sanftwut oder Der Ohrenmaschinist“, eine Theatersonate von Gert Jonke ab 29. September.
Und in HAUS DREI zeigt die junge Schauspielerin Tamara Semzov ihr Solo über ihre Herkunft „Malenkaya Strana (Kleines Land)“ ab 28. September. Außerdem widmet sich Florian Köhler gemeinsam mit Viola Novak den beiden Helden Hamlet und Cobain in „H“ mit Demut und seiner Gitarre, ab 13. Oktober.

Kennt ihr schon …

Raphael Muff, Clemens Maria Riegler, Tamara Semzov, Julia Gräfner, Henriette Blumenau, Vera Bommer, Silvana Veit, Werner Strenger, Franz Solar, Fredrik Jan Hofmann, Andri Schenardi, Susanne Konstanze Weber, Benedikt Greiner, Franz Xaver Zach, Gerhard Balluch, Margarethe Tiesel, Evamaria Salcher, Nico Link, Pascal Goffin, Florian Köhler, Sarah Sophia Meyer – unser Ensemble? In der Spielzeit 16.16 streben sie vom Dunkel ins Licht und tragen die ganze Theaterspannung auf ihren Schultern! Nicht verpassen!