SHOWGIRLS

HAUS DREI: Die reinigende Kraft der Tränen

Am 25. April hat in HAUS DREI „Showgirls“, eine Performance mit Ensemblemitglied Julia Gräfner, Premiere. Nach dem vielumjubelten Abend „Ich würde alles für die Liebe tun, ich mach‘s aber nicht“ wird das Duo Julia Gräfner / Cora Frost wieder neues Bühnen-Terrain erobern:

Welche Bilder bleiben, verwirren, erotisieren, verzaubern uns, stoßen uns ab? Und warum? Was steckt noch hinter der Idealisierung von leidenden Frauen? Und welche reinigende Kraft haben Leid und Tränen? All diesen Fragen wird Julia Gräfner in HAUS DREI auf den Grund gehen.

PREMIERE am 25. April, 20.30 Uhr, HAUS DREI

 

Premiere: „der thermale widerstand“

Kurbad-Revolte in HAUS ZWEI

Am 21. April hat „der thermale widerstand“ des preisgekrönten Grazer Dramatikers Ferdinand Schmalz in HAUS ZWEI Premiere. Nach seinem „Roadmovie“-Erfolg „dosenfleisch“ taucht er nun ab in die brodelnden und blubbernden (Un-)Tiefen thermaler Badeanstalten. Mit viel sprachlichem Witz durchleuchtet er die kuriosen Geschehnisse rund um Bademeister Hannes und dessen Kurbad-Revolte.

Inszeniert wird die Österreichische Erstaufführung vom ungarischen Regisseur András Dömötör.

PREMIERE am 21. April, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

JOHANN NESTROYS TALISMAN

„So kopflos urteilt die Welt über die Köpf‘“

Als Außenseiter hat man’s schwer: Davon weiß der Barbiergeselle Titus Feuerfuchs ein Lied zu singen, sorgen seine feuerroten Haare doch allerorts für Spott und Gelächter: Einen kritischen Blick auf eine von (Vor-)Urteilen beherrschte Gesellschaft wirft Johann Nestroys „Der Talisman“ ab 22. April in HAUS EINS.

Dominique Schnizer, der in der vergangenen Spielzeit mit „Kreise / Visionen“ erfolgreich sein Regiedebüt in seiner Heimatstadt Graz gab, wird sich Nestroys Posse rund um die wohl bedeutendste Perücke der Theaterliteratur annehmen, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Lieder und Couplets stammen aus der Feder des Grazer Autors Ferdinand Schmalz.

                                                                                PREMIERE am 22. April, 19.30 Uhr, HAUS EINS

Marthinik`s Garden Party: Jazz in HAUS DREI

Die Reihe „All that Jazz“ in HAUS DREI garantiert dem Publikum einmalige, spannende Hörerlebnisse und Einblicke in den vielseitigen Jazz.

Allen, die sich einen „jazzigen“ Oster-Ausklang und gute Laune wünschen, sei am 18. April das musikalisch-kreative Konglomerat der vier „Stil-Chamäleons“ von „Marthinik’s Garden Party“ ans Herz gelegt.

Eine Formation, die keine musikalischen Grenzen kennt: Hier treffen Herz, Hirn, Emotion und ganz viel Energie aufeinaner.

KONZERT am 18. April, 20.30 Uhr, HAUS DREI

OHNE ZWEIFEL: ABO, FERTIG, LOS!

Was kommt? Was ist neu? Was bringt 2017.2018?

Intendantin Iris Laufenberg und ihr Team stellen dem Publikum exklusiv das Programm der kommenden Spielzeit vor: Für Abonnent*innen und alle, die es noch werden wollen, findet am 27. April um 19.30 Uhr die Spielplan-Präsentation 2017.2018 statt.

Das Team des Schauspielhauses freut sich auf Sie!

Karten um € 2,50 sind im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder unter 0316 8000 erhältlich.

SPIELPLAN-PRÄSENTATION am 27. April, 19.30 Uhr, HAUS EINS

Pressestimmen zu „Orlando“

„Hohe Erwartungen noch übertroffen […] Wunderbar sinnlicher Theaterabend nach Virginia Woolf mit zwei Schauspielern unter Starkstrom […] Regisseur Jan Stephan Schmieding schuf in großartiger Arbeit mit seinen Schauspielern Henriette Blumenau und Mathias Lodd ein Ereignis, das hohe Erwartungen noch übertrifft. […] Selten geht man mit unwillkürlich starken Erwartungen […] in eine Dramatisierung – und kommt mit einem übervollen Kopf und Herz wieder heraus. Blumenau und Lodd […] schaffen es in ihren besten Momenten, kraftvolle Bilder von kleinen Welten entstehen zu lassen. Zwischen den beiden fliegen Gefühle – dass sie fast zwei Stunden ununterbrochen auf der Bühne stehen, singen, tanzen, springen, wieseln, sei als körperliche Großleistung vermerkt. […] Die beiden Schauspieler agieren mit Hingabe […] Mal im Dialog, mal als erzählende Chronisten, mal im direkten körperlichen und sprachlichen Infight, zwischen den beiden prickelt es ganz oft, egal ob Lodd gerade die Frauenrolle innehat oder Blumenau den jungen Lord gibt. Das Wandern durch die Zeiten ist durch ständige Bewegung hervorragend umgesetzt. […] Ein wunderbarer Theaterabend, voll mit Impulsen“
(Peter Kolb, APA, 5. April 2017)

„Regisseur Jan Stephan Schmieding […] nimmt den ironischen, ja übermütigen Ton von Woolfs Text auf und hat mit Henriette Blumenau und Mathias Lodd zwei Darsteller, die sich an Orlandos langem Schicksal mit Präzision in der Sprache und spielerischem Witz abarbeiten. Gemeinsam und harmonisch geben sie Orlando zahlreiche Gesichter und mimen die Erzähler fantastischer Abenteuer […] Ein lustvoll-leichtes Spiel in einem, bis heute, faszinierend modernen Text. Die mit einem großen Tuch bedeckte Bühne (Rosa Wallbrecher), verstellt mit offenen Glaskonstruktionen, bildet den begehbaren Rahmen des Abends. Mit Bernhard Neumaiers musikalischer Gestaltung findet dieser eine ideale Ergänzung: einmal schlicht und begleitend, dann wieder erfrischend und abwechslungsreich“
(Daniel Hadler, Kleine Zeitung, 6. April 2017) 

„Tolles Darsteller-Duo: Henriette Blumenau und Mathias Lodd erwecken als Biografen auf der Bühne Fragmente aus dem Leben von „Orlando“ zum Leben. […]Jan Stephan Schmieding bringt den Klassiker […] im Haus 2 des Grazer Schauspielhauses auf die Bühne und führt den zeitlosen Stoff smart und mit Humor in die Gegenwart. […] Smart und humorvoll kreist das Stück rund um das Thema Identität und entwickelt […] eine Sogwirkung. Ein Grund dafür sind sicherlich die Darsteller: Henriette Blumenau und Mathias Lodd werden auf der Bühne zu spielerischen Biografen von Orlando. […] Ein unterhaltsamer und trotzdem fordernder Abend.“
(Christoph Hartner, Kronen Zeitung, 6. April 2017)

Zum letzten Mal: Sport, Schweiss und ein Leben aus zweiter Hand

Mit Videoprojektionen, Gymnastikübungen und vier Schauspieler*innen (Fredrik Jan Hofmann, Mathias Lodd, Sarah Sophia Meyer, Tamara Semzov) brachte die spanische Regisseurin Alia Luque in „Secondhand-Zeit“ die Erinnerungen rund um den Kollaps der Sowjetunion auf die Bühne: Inmitten der Olympischen Sommerspiele in Moskau erzählen ehemalige Sowjet-Bürger*innen ihre ganz persönliche Geschichte …

Zum letzten Mal findet nun der Abend statt, der aufwühlenden und berührenden Erinnerungen aus der Zeit der Oktoberrevolution eine Bühne gibt.

Zum letzten Mal am 8. April, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

Das Burgtheater und Barbara Petritsch zu Gast

Eine Produktion des Wiener Burgtheaters

Werner Schwabs Die Präsidentinnen“ kommen im Mai ins HAUS EINS:

Die „Präsidentinnen“ – das sind einerseits „Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen“, andererseits ungefähr die erbarmungswürdigsten Damen, die sich in einer Wohnküche versammeln können. Doch auch hier bedarf es einer Hackordnung: von der (vergleichsweise) reichen Pensionistin Grete bis zum bitterarmen Mariedl, das die verstopften Aborte ihrer Arbeitgeber mit der bloßen Hand reinigt …

Vorstellungen am 27. Mai um 19.30 Uhr sowie am 28. Mai um 18.00 Uhr, HAUS EINS

Orlando: „Doch ziehen Sie Ihre eigenen Schlüsse“

Am 4. April 2017 hatte „Orlando“, nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf, in der Regie von Jan Stephan Schmieding in HAUS ZWEI Premiere.

Losgelöst von Zeit, Raum und sogar Geschlecht verhandeln Ensemblemitglieder Henriette Blumenau und Mathias Lodd an diesem Abend Themen wie berufliches Vorankommen, Eifersucht, Liebe und Hass.

Weitere Vorstellungen:
10. April, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI
5., 12. und 29. Mai, jeweils 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

Ausblicke …

Heinz Marecek: Begegnungen auf und hinter der Bühne 

Der beliebte österreichische Schauspieler und TV-Star Heinz Marecek ist am 13. Mai zu Gast in HAUS EINS. Mit seinem Solo-Programm „Das ist ein Theater!“ führt er das Publikum auf und hinter die Bühne der großen Häuser. Er erzählt von kleinen Missgeschicken und größeren Katastrophen. Auf der Bühne, hinter der Bühne, im Souffleurkasten, in den Garderoben. Der Wiener Schauspieler hat mit vielen „Granden“ des heimischen Theaters gearbeitet und erzählt, parodiert und spielt am 13. Mai aus dem Nähkästchen.

MoZuluArt – Mozart meets Africa

Afrikanische Klänge und Klassik begegnen einander am 8. April in HAUS EINS. „Background is not really important, if you find something that you have in common“, so Vusa, ein Mitglied der außergewöhnlichen Band, die nun ins Schauspielhaus kommt. „MoZuluArt – Mozart meets Africa“ ist eine Formation, die auf eine gut 10-jährige, reiche Geschichte zurückblicken kann. Vusa, Ramadu und Blessings stammen aus Simbabwe und sind als Musiker tief verwurzelt in der dort gepflegten Vokal-Tradition. Gemeinsam mit dem österreichischen Musiker Roland Guggenbichler verfolgen sie die Idee, Klassik mit den musikalischen Wurzeln der Sänger zu verbinden.

Tickets & Infos hier.