Performance über Revolution, Stillstand und das Zerdenken von Dingen

Der Spielklub 16+ des Theater am Ortweinplatz präsentiert gemeinsam mit dem Schauspielhaus Graz die Produktion „Apfel oder Birn‘“, zu sehen am 26. und 27. Mai.

Mitten im Chaos liegen ein Apfel und eine Birne. Essen darf man entweder das eine oder das andere. Beides geht nicht. Es wird überlegt. Wahrscheinlich schmeckt die Birne besser, aber der Apfel wäre auch gut gegen den Durst. Wenn die Birne aber reif und saftig ist, dann ist sie genau so erfrischend wie ein Apfel. Ist die Birne reif? Sie schaut eher hart aus. Wenn der Apfel nun aber mehlig ist, oder die Birne mittlerweile faul… Da kommt ein Vogel und isst beides auf.

PREMIERE am 26. Mai, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI
Weitere Vorstellung am 27. Mai, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

Der Juni im Schauspielhaus: Sehen, hören, genießen!

Volles Programm im Juni im und um das Schauspielhaus:

Den Beginn macht Folke Tegetthoffs Internationales Storytelling Festival „grazERZÄHLT“, das im Juni zu Gast im Schauspielhaus ist.

Weiter geht es von 6. bis 11. Juni mit dem DRAMATIKER|INNENFESTIVAL 2017 mit Aufführungen, Workshops, Lesungen, Diskussionen, die Verleihung des Retzhofer Dramapreises und Begegnungen von und mit Dramatiker*innen aus dem In- und Ausland zeigen diskussionsfreudig Positionen: alles „Privatsache“?

Und eine ganz besondere Premiere erwartet Sie ab 10. Juni auf der Schloßbergbühne Kasematten Liebesdrama „Cyrano de Bergerac“ in einer Inszenierung von Markus Bothe.

grazERZÄHLT

Erzählen und Zuhören: grazERZÄHLT

 

Folke Tegetthoff präsentiert ab 30. Mai das bereits 30. Internationale Storytelling Festival.

Das Festival hat sich zu einem der weltweit bedeutendsten, Europas größtem und Österreichs einzigem „Festival der erzählenden Künste“ entwickelt. Neben klassischen Erzählern aus aller Welt erwarten das Publikum auch ungewöhnliche Formen des „Storytellings“ wie Pantomime, Tanz, Figurentheater oder Clownerie.

 

Auch das Schauspielhaus wird wieder Aufführungsort einiger Veranstaltungen sein: So finden am 31. Mai zwei Matineen für Schüler*innen in HAUS EINS statt, am 1. Juni kann man sich von der „Matinee der Erzählenden Künste“ verzaubern lassen, am 2. Juni bei der „Langen Nacht der Märchenerzähler“ in fantasievolle Erzählwelten eintauchen oder am 3. Juni eine musikalische Märchenreise bei der „Familien-Matinee“ antreten.

Eine eigene Welt – zum Zuhören, Entschleunigen und Genießen!

Cyrano de Bergerac

Ein Sommer am Schlossberg: CYRANO DE BERGERAC

Seine Nase eilt ihm fast genauso weit voraus wie sein Ruhm. Und wer es wagt, ihn deswegen aufzuziehen, hat wenig zu lachen. Denn schließlich führt der Dichter Cyrano de Bergerac seinen Degen ebenso treffend, wie er seine Worte zu setzen vermag …

„Cyrano de Bergerac“ begeistert sein Publikum seit jeher durch treffsichere Pointen und anrührende Liebesszenen. Ab 10. Juni wird Edmond Rostands Klassiker nun auf der stimmungsvollen Schlossbergbühne Kasematten in der Regie von Markus Bothe zu sehen sein.

 

Andri Schenardi, Henriette Blumenau, Benedikt Greiner und Pascal Goffin entführen Sie diesen Sommer in die Welt von Fechtduellen, Liebesdramen und formvollendeter Poesie.

Und für alle, die in die Atmosphäre der größten historischen Waffenkammer der Welt eintauchen möchten, haben wir genau das Richtige: Gegen Vorlage Ihrer Eintrittskarte zu „Cyrano de Bergerac“ haben Sie die Möglichkeit eines einmalig freien Eintritts ins Landeszeughaus in Graz. Diese Aktion ist gültig bis 31. Juli 2017.

Ein Sommer auf den Kasematten: mitreißende Gefechte und große Emotionen!

Zum letzten Mal: „GEÄCHTET“

PRESSESTIMMEN

„Fulminante Premiere im Grazer Schauspielhaus. […] Das kluge Konversationsstück über Assimilationsdruck, Vorurteile, enge Welthaltungen kleidet Regisseur Volker Hesse in eine hoch künstliche und dabei emotional packende Inszenierung. […] Bemerkenswertes leistet das fünfköpfige Schauspielerteam: Benedikt Greiner ist als überanpassungsbereiter Amir ein hinreißender Angstbeißer, Evamaria Salcher eine selbstbewusste Verführerin Emily, die glaubt, dass ihr die Welt gehört. Florian Köhler legt als Isaac als vielschichtige Kuratorenkarikatur an, Mercy Dorcas Otieno gibt die kühle Aufsteigerin, Pascal Goffin berührt als zornbebender Hussein. Langer Applaus.“ (kleinezeitung.at, Nachtkritik, Ute Baumhackl, 12. Dezember 2016)

„[…] Eine erstaunliche Gesamtleistung.“ (kurier.at, Thomas Trenkler, 19. Jänner 2017)

„Ayad Akhtars Stück ‚Geächtet‘ berauscht im Grazer Schauspielhaus: reduziert, körperlich, intensiv. […]“  (Die Presse, Katrin Nussmayr, 14. Dezember 2016)

Zwei Paare geraten während eines Abendessens in einem New Yorker Appartement aneinander und aus einer anfangs harmlosen, intellektuellen Konversation heraus entwickeln sich Vorwürfe und Anschuldigungen, die zu Rollenkonflikten führen und den Abend eskalieren lassen. „Geächtet“ ist ein Stück der Stunde, das die alltäglicher werdenden Konflikte unserer Gesellschaft schonungslos auf den Punkt bringt. In der realistisch-prägnanten Art eines auf den dramatischen Konflikt zugespitzten well-made-plays erinnert dieses Kammerspiel an Yasmina Rezas berühmten „Gott des Gemetzels“. Auch hier tritt die animalische Seite des gebildeten, zivilisierten Menschen ungeschönt zu Tage, hervorgerufen durch Konflikte, die dicht am Puls unserer Zeit liegen.

ZUM LETZTEN MAL AM 12. Mai 2017, 19.30, HAUS EINS

Tickets und Infos www.schauspielhaus-graz.com

THE WORD WAS GOD – Eine Stückentwicklung

A phone call between a transgender man and a religious call centre operator, Victor and Frieda are thrown together with no choice but to try to communicate. Through stories, dreams and fantasies they struggle to find common ground.

Lina Hölscher und Kit Redstone absolvierten gemeinsam den Master in Performance Making am Goldsmiths College in London. Für ‚The Word Was God’ arbeiten sie nun erstmal wieder zusammen. Das Stück ist inspiriert von Kit Redstone Biographie. Er schrieb den Text für das Grazer Projekt, welches auf der Probe mit Ninja Reichert gemeinsam weiterentwickelt und perfektioniert wurde. Die Beteiligten stellten sich der großen Herausforderung und Sprachbarrieren und gelangten schließlich zu einem Theaterabend, der nicht nur informativ, sondern auch humorvoll und spannend ist.

Auf Englisch mit deutschen Übertiteln

gefördert von der Stadt Graz, dem Land Steiermark und dem Queer-Referat der Uni Graz

Mit Kit Redstone und Ninja Reichert

VORSTELLUNGEN am 11., 12. und 13. Mai 2017, HAUS DREI

Redaktionsschluss! – „Ein Musikfeuerwerk!“

Sandy Lopičićs „Redaktionsschluss!“ ist am 30. Mai zum letzten Mal in HAUS EINS zu erleben. Der Autor und Regisseur, der in der vergangenen Saison mit seinem musikalischen Theaterabend „Trümmerfrauen, Bombenstimmung“ einen großen Erfolg in HAUS EINS feierte, brachte in der aktuellen Spielzeit erneut ein brandaktuelles Thema unserer Zeit auf die Bühne.

Denn die Gedanken sind frei …

Redaktionsschluss von Sandy Lopičić, ein Musikfeuerwerk!“ ist die regionale Plattform meinbezirk.at von der Vorstellung mit Musik begeistert. „Ein hervorragend gespielter, kunterbunter Abend“ bringt die Kronen Zeitung die Inszenierung des Grazer Musikers auf den Punkt.

„Eine rasante Revue mit ernstem Inhalt“ heißt es in der „Presse“ nach der umjubelten Premiere im Jänner 2017.

Wer nun noch ein letztes Mal in Sandy Lopičićs „Musikfeuerwerk“ eintauchen möchte, der hat dazu am 30. Mai um 19.30 Uhr in HAUS EINS die Gelegenheit. Tickets & Infos www.schauspielhaus-graz.com

Privatsache! Das Dramatiker|innenfestival 2017

Das DRAMATIKER|INNENFESTIVAL widmet sich in diesem Jahr dem Spannungsfeld zwischen dem Theater als öffentlichem und politischem Ort der Versammlung und dem Trend zum Rückzug ins Private.

Das zeigt sich schon an den Räumen, in denen das Festival stattfindet: Privaträume gehören genauso dazu wie Theater und öffentliche Plätze in Graz und der gesamten Steiermark.

Das Festival begibt sich auf die Suche nach neuen Perspektiven für Form und Inhalt und präsentiert Arbeiten, die daraus entstehen. Die Verleihung des Retzhofer Dramapreises und die erstmalige Vergabe des neu geschaffenen Ernst-M.-Binder-Stipendiums an eine junge, theaterschaffende Persönlichkeit sind Teil des Programms der diesjährigen Ausgabe.

Aufführungen, Workshops, Lesungen, Diskussionen, Präsentationen und die Begegnungen von und mit Dramatiker*innen aus dem In- und Ausland zeigen diskussionsfreudig Positionen der neuen Dramatik.

Infos und Festivalprogramm unter www.schauspielhaus-graz.com

Dirndl sucht Bauer

Gute Luft, schöne Aussicht, Einzellage. Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann. Wo die Mädchen noch im Dirndl aus dem Haus gehen, wo es nach Land riecht und die Forellen direkt vom Fluss in die Pfanne springen. Mit diesen Sehnsuchtsbildern wirbt die Marke „Urlaub am Bauernhof“. Die Rabtaldirndln behaupten, diese Idylle gibt es nur noch dort, wo sie künstlich am Leben erhalten wird. Aber was weiß man schon. Deswegen wollen sie einen alten Hof in Hainersdorf revitalisieren und die Probe aufs Exempel machen. Dafür suchen sie erst einmal einen Bauern. Denn ein Bauer gehört zu einem Hof, da ist kein Einsatz zu groß. Also orientieren sie sich an gängigen Kuppelformaten des Privatfernsehens und machen sich ans Werk …

Das steirische Theaterkollektiv „Die Rabtaldirndln“, das seit 2003 besteht und in fünfköpfiger Besetzung Performances und Theaterproduktionen entwickelt, ist auch in dieser wieder zu Gast im Schauspielhaus Graz. Von 9. bis 11. Mai werden sie sich in HAUS ZWEI auf die Suche nach einem tüchtigen Landwirt begeben.
Tickets & Infos www.schauspielhaus-graz.com

Das Burgtheater zu Gast: Barbara Petritsch in „Die Präsidentinnen“

Erleben Sie Barbara Petritsch, die bereits als „Prospero“ in Shakespeares „Der Sturm“ am Schauspielhaus Graz zu erleben war, nun am 27. und 28. Mai als Pensionistin Grete in Werner Schwabs bitterböser Komödie „Die Präsidentinnen“, inszeniert von David Bösch.

Sozusagen als kleinen Vorgeschmack auf die Eröffnungspremiere der Saison 2017.2018, die mit Werner Schwabs „Faust :: Mein Brustkorb : Mein Helm“ begangen wird, sind Schwabs „Die Präsidentinnen“ im Mai zu Gast in HAUS EINS. Die „Präsidentinnen“ – das sind einerseits „Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen“, andererseits ungefähr die erbarmungswürdigsten Damen, die sich in einer Wohnküche versammeln können. Doch auch hier bedarf es einer Hackordnung: von der vergleichsweise reichen Pensionistin Grete (Barbara Petritsch) bis zum bitterarmen Mariedl (Stefanie Dvorak), das die verstopften Aborte ihrer Arbeitgeber mit der bloßen Hand reinigt …

Ein Sprachkünstler – „radikal, brutal, virtuos“

Wie ein Komet erscheint Werner Schwab zu Beginn der 90er-Jahre über der österreichischen Dramatikerlandschaft. Sein früher Tod ereilt ihn auf der Höhe seines Ruhms im Jahr 1994. Jahrelang hatten Theater und Verlage seine Texte abgelehnt. Erst mit der Uraufführung von „Die Präsidentinnen“ im Wiener Künstlerhaus 1990 ändert sich das. Es ist Schwabs zweites überhaupt aufgeführtes Stück.  Auch über 25 Jahre später ist die Begeisterung für „Die Präsidentinnen“ unverändert.

Fantastische Schauspielerinnen, jubelndes Publikum

„Umjubelte Premiere in der klugen Inszenierung von David Bösch im Wiener Akademietheater“, gibt sich „Der Standard“ nach der Premiere begeistert. „Drei fantastische Schauspielerinnen und ein Bühnenbild von barocker Tristesse machen dieses Fäkaliendrama zum Genuss“, hieß es in der „Presse“ zu dieser Burgtheater-Produktion. „… völlig zu Recht jubelndes Publikum“!

„Die Präsidentinnen“ in der Regie von David Bösch (Burgtheater Wien) ist am 27. Mai um 19.30 Uhr sowie am 28. Mai um 18.00 Uhr erstmals in Graz zu sehen.

Tickets & Infos www.schauspielhaus-graz.com