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„3 Fragen an …“ Matthias Ohner zu Jugend ohne Gott

 

Du wurdest für deine Rolle in JUGEND OHNE GOTT mit dem Sonderpreis beim bestOFFstyria-Festival ausgezeichnet. Was war das für ein Gefühl?
Beim Preis hab ich mich gefühlt, wie wenn mir beim Kicken, nach einer schön herausgearbeiteten Chance, ein Tor gelingt – sehr erhebend!

Wie gestaltete sich das Erarbeiten deiner Rolle?
Ich erarbeite meine Rollen so: Ich mach’s mir an dem Ort an dem ich arbeite so bequem wie möglich, mit mir, den Requisiten, oder den Schauspielern und der Regie – wenn es mir gut gelingt, fühle ich mich so wohl wie wenn ich zu Hause den Kindern eine Geschichte erzähle. Dann lerne ich (übrigens) den Text.

Du bist beruflich ein ziemlicher Allroundkünstler und spielst immer sehr unterschiedliche Charaktere. Kannst du uns kurz sagen was deine aktuellen Rollen auszeichnet und welche sich besonders von deiner Rolle in JUGEND OHNE GOTT abgrenzen?
Ich verstehe mich gar nicht als Künstler, sondern als jemand, der eine Geschichte erzählt, egal ob ich alleine oder mit mehreren auf der Bühne stehe. So gesehen mach ich eigentlich immer das Gleiche – eine Geschichte erzählen. Die Frage, wodurch sich die Figur in JUGEND OHNE GOTT von anderen abgrenzt, ist komplex und schwierig in einer Kurzform zu beantworten. Ein Versuch könnte sein, dass der Lehrer im Stück versucht, durch Pseudoaktivität seine Passivität überspielt – bis er nicht mehr anders kann, als wahr zu sein.

 

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