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Ein abgründig-komischer Trip!

Mephistoland“ ist ein Ausflug in eine absurde Welt. Regie führt der ungarische Regisseur András Dömötör, der zuletzt am Schauspielhaus Ferdinand Schmalz‘ „der thermale widerstand“ inszenierte.

Das mehrfach zum „Theater des Jahres“ gekürte Maxim Gorki Theaters Berlin ist mit diesem urkomischen und zugleich bitteren Theaterabend im Rahmen des DRAMATIKER|INNENFESTIVAL zu Gast im Schauspielhaus Graz.

Mephistoland“ am 7. und 8. Juni, jeweils 20.00 Uhr, HAUS EINS

Waldbauernbub in Schräglage

Im Rahmen des DRAMATIKER|INNENFESTIVAL kehrt am 9. Juni die Uraufführung „Die Neigung des Peter Rosegger“ für einen Abend ins Schauspielhaus zurück: Autor Thomas Arzt thematisiert dabei mit ironischem Augenzwinkern das Verhältnis von Weltoffenheit und Heimatverbundenheit.

„Ein Abend, der Lust auf mehr Arbeiten des Autors macht“, zeigte sich die APA nach der Premiere im Herbst 2016 begeistert.

Wie sieht sie aus, die Heimat, die wir wollen?

Am nächsten Tag, dem 10. Juni, gibt es zum Thema „Heimat“ interessante Podiumsgespräche in HAUS EINS: Unter dem Motto „My Own Private Nation. Gespräche über Heimat“ finden um 12.00, um 14.00 sowie um 16.00 Uhr drei Podiumsdiskussionen mit hochkarätigen Gesprächsteilnehmer*innen (u. a. Autor Thomas Arzt) statt.

Die Neigung des Peter Rosegger“ am 9. Juni, 20.00 Uhr, HAUS EINS

Podiumsgespräche am 10. Juni, 12.00, 14.00 sowie 16.00 Uhr, HAUS EINS

 

„Ein virtuos erfüllter Auftrag“ und „ein wütender, intensiver Abend“

„Wenn zwei literarische Giganten fusioniert werden“: „Der Auftrag: Dantons Tod“ ist am 1. Juni zum letzten Mal in HAUS EINS zu sehen: „Ein virtuos erfüllter Auftrag. Ein Wagnis, restlos geglückt“, resümiert die Kleine Zeitung den Abend. „Jan-Christoph Gockel sorgt mit seinem kongenialen Bruder im Geiste, dem Puppenspieler Michael Pietsch für ein multimediales, anarchisches Treiben fernab aller Theaterkonventionen.“

Am 3. Juni begegnen einander in „H“ zum letzten Mal Kurt Cobain und Prinz Hamlet in HAUS DREI – zwei Brüder im Geiste. „Florian Köhler nähert sich in ‚H‘ Shakespeares Hamlet und Kurt Cobain an. Ein wütender, intensiver Abend“, zeigt sich die Kleine Zeitung nach der Premiere begeistert.

 

Zum letzten Mal „Der Auftrag: Dantons Tod“ am 1. Juni, 19.30 Uhr, HAUS EINS

Zum letzten Mal „H“ am 3. Juni, 20.30 Uhr, HAUS DREI

 

Das Burgtheater zu Gast: Barbara Petritsch in „Die Präsidentinnen“

Erleben Sie Barbara Petritsch, die bereits als „Prospero“ in Shakespeares „Der Sturm“ am Schauspielhaus Graz zu erleben war, nun am 27. und 28. Mai als Pensionistin Grete in Werner Schwabs bitterböser Komödie „Die Präsidentinnen“, inszeniert von David Bösch.

Sozusagen als kleinen Vorgeschmack auf die Eröffnungspremiere der Saison 2017.2018, die mit Werner Schwabs „Faust :: Mein Brustkorb : Mein Helm“ begangen wird, sind Schwabs „Die Präsidentinnen“ im Mai zu Gast in HAUS EINS. Die „Präsidentinnen“ – das sind einerseits „Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen“, andererseits ungefähr die erbarmungswürdigsten Damen, die sich in einer Wohnküche versammeln können. Doch auch hier bedarf es einer Hackordnung: von der vergleichsweise reichen Pensionistin Grete (Barbara Petritsch) bis zum bitterarmen Mariedl (Stefanie Dvorak), das die verstopften Aborte ihrer Arbeitgeber mit der bloßen Hand reinigt …

Ein Sprachkünstler – „radikal, brutal, virtuos“

Wie ein Komet erscheint Werner Schwab zu Beginn der 90er-Jahre über der österreichischen Dramatikerlandschaft. Sein früher Tod ereilt ihn auf der Höhe seines Ruhms im Jahr 1994. Jahrelang hatten Theater und Verlage seine Texte abgelehnt. Erst mit der Uraufführung von „Die Präsidentinnen“ im Wiener Künstlerhaus 1990 ändert sich das. Es ist Schwabs zweites überhaupt aufgeführtes Stück.  Auch über 25 Jahre später ist die Begeisterung für „Die Präsidentinnen“ unverändert.

Fantastische Schauspielerinnen, jubelndes Publikum

„Umjubelte Premiere in der klugen Inszenierung von David Bösch im Wiener Akademietheater“, gibt sich „Der Standard“ nach der Premiere begeistert. „Drei fantastische Schauspielerinnen und ein Bühnenbild von barocker Tristesse machen dieses Fäkaliendrama zum Genuss“, hieß es in der „Presse“ zu dieser Burgtheater-Produktion. „… völlig zu Recht jubelndes Publikum“!

„Die Präsidentinnen“ in der Regie von David Bösch (Burgtheater Wien) ist am 27. Mai um 19.30 Uhr sowie am 28. Mai um 18.00 Uhr erstmals in Graz zu sehen.

Tickets & Infos www.schauspielhaus-graz.com

OHNE ZWEIFEL: ABO, FERTIG, LOS!

Was kommt? Was ist neu? Was bringt 2017.2018?

Intendantin Iris Laufenberg und ihr Team stellen dem Publikum exklusiv das Programm der kommenden Spielzeit vor: Für Abonnent*innen und alle, die es noch werden wollen, findet am 27. April um 19.30 Uhr die Spielplan-Präsentation 2017.2018 statt.

Das Team des Schauspielhauses freut sich auf Sie!

Karten um € 2,50 sind im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz oder unter 0316 8000 erhältlich.

SPIELPLAN-PRÄSENTATION am 27. April, 19.30 Uhr, HAUS EINS

Im Schlagabtausch: Islam, Identität und Image

Podiumsdiskussion zu „Geächtet“ von Ayad Akhtar

Es diskutieren mit der österreichischen Autorin und Journalistin Livia Klingl, die mehr als 20 Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin vom Balkan über Afghanistan bis Irak, Iran und Libanon und neun Jahre Leiterin des Außenpolitikressorts im Kurier war, der israelisch-österreichische Autor Doron Rabinovici, die Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft Carla Amina Baghajati, die Universitätsprofessoren Karl Prenner und Driss Tabaalite und der Regisseur der Inszenierung „Geächtet“ Volker Hesse.

Das Schauspielhaus Graz zeigt, wie viele andere deutschsprachige Bühnen in dieser Spielzeit das Stück „Geächtet“ von Ayad Akhtar, das u. a. in der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „Theater heute“ zum besten ausländischen Stück des Jahres gewählt wurde. Das Stück thematisiert vor allem Klischees über Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund, Konflikte zwischen jüdischer, muslimischer und christlicher Religionszugehörigkeit, den Umgang mit der Scharia, Islamophobie in der westlichen Gesellschaft und Unterdrückungsmechanismen. Welche Zugänge zum Koran gibt es, was bedeutet die Scharia für unsere Gesellschaft und mit welchen Konflikten sind wir konfrontiert? Wie gehen wir mit dem Konflikt zwischen Islam und Judentum um und was wissen wir überhaupt darüber?

Am Podium: Carla Amina Baghajati (Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft), Volker Hesse (Regisseur des Abends), Livia Klingl (Autorin, Journalistin), Univ. Prof. Mag. Dr.theol. Karl Prenner, Universitätsdozent für „Islamwissenschaft mit Schwerpunkt Koranforschung“ (Institut für Religionswissenschaften Graz), Doron Rabinovici (Autor, Historiker), Mag. Dr. Prof. Driss Tabaalite, Dozent für pädagogisch-praktische Studien (KPH Wien/Krems Institut Islamische Religion).

PODIUMSDISKUSSION am 10. März, im Anschluss an die Vorstellung (ca. 21.15 Uhr), Zuschauerraum HAUS EINS (Der Eintritt zur Diskussion ist frei!)

 

„Die Wunderübung“ in der Presse

„Die Wunderübung“ fand auch bei den Kritiker*innen großen Anklang:

„Kongeniales Trio: Franz Solar, Johannes Silberschneider und Margarethe Tiesel […] Daniel Glattauers sarkastische Szenen einer brüchigen Ehe im Schauspielhaus Graz. Eine grandiose schauspielerische ‚Wunderübung‘. […] Grandios ist Margarethe Tiesels Mienenspiel. […] die Komödie bietet Johannes Silberschneider die Gelegenheit, erneut zu beweisen, dass er zu den besten, vielseitigsten und wandlungsfähigsten Schauspielern des Landes zählt, mit einem schier unerschöpflichen Reservoir an glaubwürdigsten Ausdrucksmitteln. […] Ein rarer, großer Wortwunderheiler. Ausgezeichnetes, entlarvendes Unterhaltungstheater mit stabiler innerer Haltung, geprägt durch ein kongeniales Trio. Gebührender starker Applaus.“ (Werner Krause, Kleine Zeitung, 6. Februar 2017)

„Regisseur Mario Matthias kann in seiner Version des programmierten, aber schon auch heimtückischen Lachschlagers im Grazer Schauspielhaus noch dazu auf eine Idealbesetzung bauen. Margarethe Tiesel und Franz solar […] brillieren durch Wortakrobatik und Situationskomik […] Eine Zimmerschlacht, ausgetragen mit scharfer Sprachmunition, aber auch einigen überraschenden Kehrwendungen, ist das Ergebnis […] Am Ende viel Beifall.“ (Werner Krause, kleinezeitung.at, 4. Februar 2017)

„Daniel Glattauers ‚Die Wunderübung‘ hält in der Regie von Mario Matthias einen unbeschwerten Abend bereit, an dem sich ein Paar beim Therapeuten die Hölle heiß macht. […] Ein locker-flockiger Abend.“ (Michaela Reichart, Kronen Zeitung, 6. Februar 2017)

„Das Publikum johlte vor Vergnügen […] Regisseur Mario Matthias sorgte für rasche Dialoge und einen flott gespielten Dauerzwist […] Als in Streit und Versöhnung perfekt aufeinander eingespieltes Ehepaar überzeugten Margarethe Tiesel und Franz Solar, die einander an Trockenheit und Schärfe nichts schuldig blieben. Johannes Silberschneider als Paarberater […] ist eine liebevolle Charakterstudie […] er wirkt menschlich und echt.“ (Kathrin Zehetleitner, APA, 5. Februar 2017)

„Regie führte der junge und talentierte Mario Matthias […] Ein Stück, das man sehen muss […] eine perfekte Aufführung! […] riesen Applaus an Margarethe Tiesel, Franz Solar und Johannes Silberschneider“ (Margarethe Rinnhofer, meinbezirk.at, 4. Februar 2017)

Weitere Vorstellungen am 7., 10. und 17. Februar, am 4., 8., 15., 16., 22. und 25. März, jeweils 19.30 Uhr, sowie ab April

Mehr Details über das Stück HIER.